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ver.di kritisiert Lokführermangel und fordert sofortige Abhilfe

ver.di kritisiert Lokführermangel und fordert sofortige Abhilfe

Auf der Bezirkskonferenz des ver.di Bezirkes Lübeck/Ostholstein am 15. September 2018, wurden von den etwa hundert Delegierten, die fast 15000 Gewerkschaftsmitglieder im Bezirk Lübeck-Ostholstein repräsentieren die durch „Lokführermangel“ eingetretenen Zugstreichungen im Pendlerverkehr von Fehmarn bis Lübeck scharf kritisiert und unverzügliche Abhilfe gefordert.

„Es kann nicht sein, dass Personalmissmanagement nun auf dem Rücken von Berufspendler*innen und Schüler*innen in Ostholstein und auch Lübeck ausgetragen werden“, so Holger Krause, der als neuer Bezirksvorsitzender wiedergewählt wurde.

 „Es ist ein Skandal, dass eines der reichsten Länder der Erde nicht einmal mehr den fahrplanmäßigen Nahverkehr gemäß Beförderungsauftrag sicherstellen kann“, kritisiert Krause.

„Landesregierung respektive das Verkehrsministerium SH wie auch der Kreistag Ostholstein und die Lokalpolitik sind aufgefordert ihren Einfluss auf die Bahn geltend zu machen und ggf. durch Forderung nach Schadensersatz die unhaltbare Situation zu beenden“.