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Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe ohne Ergebnis

Tarifverhandlungen im privaten Omnibusgewerbe ohne Ergebnis

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, endeten die Tarifverhandlungen für die gewerblichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im privaten Omnibusgewerbe in Schleswig-Holstein heute in Kiel ergebnislos und mit einer Provokation der Arbeitgeber.

„Ein Angebot mit einer extrem langen Laufzeit von sage und schreibe 36 Monaten und gerade einmal einer jährlichen Steigerung von im Schnitt 1,7 % ist für die ohnehin schlecht bezahlten Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr und Gelegenheitsverkehr inakzeptabel", so der ver.di-Verhandlungsführer Gerhard Mette.

„Niemand kann die wirtschaftlichen Rahmendaten der nächsten 3 Jahre vorhersehen. Die Arbeitnehmer würde das volle Preissteigerungsrisiko einer ungewissen Zukunft treffen“, so Mette weiter.

Die ver.di-Mitglieder der privaten Busunternehmen fordern eine Erhöhung von 1,50 € pro Stunde. Derzeit werden sie im Schnitt 250 €, in der Spitze sogar 350 €/ Monat, schlechter bezahlt als alle anderen Beschäftigten von Busunternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg.

Aus der Sicht der Gewerkschaft ver.di gibt es keinerlei Rechtfertigung, gleiche Arbeit unterschiedlich zu bezahlen.