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Forderungen für den öffentlichen Dienst beschlossen

Forderungen für den öffentlichen Dienst beschlossen

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, hat die Bundestarifkommission heute  beschlossen, für die Tarif- und Besoldungsrunde 2016 im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen eine Entgelterhöhung von sechs Prozent zu fordern. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100,- Euro steigen.

Der Tarifvertrag soll über zwölf Monate laufen.

"Gerade auch in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern müssen die Einkommen der Beschäftigten im öffentlichem Dienst mit den Gehaltssteigerungen anderer Branchen Schritt halten, denn es gibt nach wie vor einen Abstand zwischen den Einkommen im öffentlichen Dienst und der Privatwirtschaft. Deutliche Lohnsteigerungen sind außerdem notwendig, weil sie die Binnennachfrage stärken und damit wichtige Impulse für die weitere positive wirtschaftliche Entwicklung setzen", so die Landesbezirksleiterin von ver.di Nord, Karin Hesse.“

„Die Steuereinnahmen sprudeln, also ist eine Finanzierung unproblematisch. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben ja gerade in den letzten Monaten, gezeigt, wie wichtig gutes und motiviertes Personal ist, wenn es darum geht den Menschen im Land zu helfen. Das muss honoriert werden und auch Impulse für die Zukunft setzen denn der öffentliche Dienst konkurriert in Zukunft härter mit dem privaten Unternehmen um qualifiziertes Personal, da dürfen die Bezahlung und die Ausbildungsvergütungen nicht länger zurück bleiben“, so Hesse weiter.

ver.di Nord fordert, eine Zeit- und inhaltsgleiche Übernahme dann auch für die Beamtinnen und Beamten.

ver.di Nord verlangt zusätzlich die verbindliche Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. Sachgrundlose Befristungen sollen tarifvertraglich ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus lehnt die Gewerkschaft einen Eingriff in die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung ab.