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Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: Kommunen und Bundesbehörden …

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: Kommunen und Bundesbehörden im Bezirk betroffen

Am 21. März 2016 haben die Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst Beschäftigten bei den Kommunen und dem Bund begonnen.
Die Arbeitgeber haben zu keinem Punkt der ver.di Forderungen (6% Ent-gelterhöhung, Erhöhung der Entgelte für Auszubildende, unbefristete Übernahme der Auszubildenden, Regelungen zur Altersteilzeit …) ein An-gebot vorgelegt, wieder einmal.

 

Stattdessen fordert der der Verband der kommunalen Arbeitgeber (VKA) Einschränkungen im Leistungsniveau der Zusatzversorgung.
Das Leistungsniveau bei der Zusatzversorgung abzusenken zu wollen, ist bei sinkenden Leistungen der gesetzlichen Rente ein Affront gegen alle Be-schäftigten im öffentlichen Dienst.
Obwohl Landräte und Bürgermeister klagen, dass es immer schwieriger wird, freie Stellen überhaupt besetzen zu können, behauptet die VKA, dass es keine Nachwuchsprobleme im öffentlichen Dienst gibt.
Mit ersten Warnstreikaktionen werden sich dagegen auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Bezirk Lübeck / Ostholstein wehren.

 

Am Mittwoch, den, 6.4.2016, werden die Beschäftigten im Verwaltungs-zentrum Mühlentor in Lübeck (Kronsforder Allee) in der Zeit von 10-12 Uhr protestieren
und am Donnerstag, den 7.4.2016, von 11-12 Uhr die Beschäftigten der Kreisverwaltung Ostholstein in Eutin.

 

Die Tarifverhandlungen werden am 11.und 12.April in Potsdam fortgesetzt
Für Rückfragen steht die Betreuungssekretärin Kollegin Barbara Kammer unter der Handynummer 0151 41857 406 zur Verfügung

Die Kollegin steht bei beiden Aktionen auch vor Ort für Pressegespräche zur Verfügung.