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Warnstreiks in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein …

Warnstreiks in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein bis zur nächsten Verhandungsrunde im öffentlichen Dienst

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) weitet im Tarifkonflikt für die 2,14 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes nun auch im Landesbezirk Nord die Warnstreiks aus.

„Das Arbeitgeberangebot ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und viel eher eine Provokation als ein Angebot! Die Arbeitgeber versuchen in Zeiten von größten Haushaltsüberschüssen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, ihre Beschäftigten von der Reallohnentwicklung abzuhängen und einen Reallohnverlust zu generieren. Eine solche Unverschämtheit ist eine neue Stufe der Eskalation seitens der Arbeitgeber. Darüber hinaus ist das von den Arbeitgebern verbreitete angebliche Angebot von drei Prozent eine Mogelpackung. Betrachtet man es genau, landet man bei 0,66% Erhöhung im Jahr 2016 und lediglich 1,2% im Jahr 2017“, so Karin Hesse, Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord.

„Auf diese Provokation gibt es nur eine Antwort: Wir werden nun auch hier im Norden die gesamte Bandbreite des öffentlichen Dienstes in Warnstreiks rufen. Deshalb könnte es bei  Bundeswasserstrassen (NOK), Bundesämtern (KBA), Theatern, kommunalen Krankenhäusern, Bundeswehreinrichtungen, Sozialversicherungsträgern,  Sparkassen, der Agentur für Arbeit, bei sozialen Diensten, in Ver- und Entsorgungsbetrieben und der allgemeine Verwaltung in den Kommunen zu Aktionen kommen“, kündigt die Chefin des nördlichsten Landesbezirks von ver.di an.

Es gibt einen vorläufigen Planungsstand, der an mehreren Tagen Aktivitäten in den Regionen vorsieht.