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Sozial- und Erziehungsdienst: Kein neues Angbebot der VKA

Sozial- und Erziehungsdienst: Kein neues Angbebot der VKA

In den Verhandlungen am 13. August 2015 für die Beschäftigten im Sozial- und Er-ziehungsdienst hat es kein verbessertes Angebot der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) gegeben, sodass wir die Verhandlungen erneut für gescheitert erklärt haben.


ver.di hat eingangs unter Bezugnahme auf das mit 69,13 Prozent eindeutig ablehnende Ergebnis der Mitgliederbefragung
die Annahme der Schlichtungsempfehlung vom 22. Juni 2015 abgelehnt. Wir wiesen darauf hin, dass für unsere Mitglieder
insbesondere die geringen Erhöhungen für Erzieherinnen und Erzieher in den ersten Stufen der Entgeltgruppe S 6,
die fehlenden Erhöhungen für Gruppen der Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagogen/-innen, die fehlende zwingende Anerkennung
aller Berufserfahrungszeiten und die lange Laufzeit für die Ableh-nung maßgebend waren.


Die Arbeitgeber erklärten, dass sie sich außer Stande sähen, über die Schlichtungsempfehlung hinauszugehen. Sie verwiesen darauf,
dass die VKA-Mitgliederversammlung zwar der Schlichtungsempfehlung zugestimmt habe, aber es auch Ablehnungen gegeben habe und vielen die Zustimmung
nicht leicht gefallen sei. Es gäbe bereits Austritte aus den Kommunalen Arbeit-geberverbänden wegen der Zustimmung zu der Schlichtungsempfehlung und Kommunen
würden überlegen, Kindertageseinrichtungen an freie Träger abzugeben. Wir betonten nochmals, dass eine Verbesserung der Schlichtungsempfehlung erfolgen muss,
um eine Befriedung zu erreichen.


Die VKA-Vertreter erklärten, im Gespräch bleiben zu wollen. Weitere Termine wurden nicht vereinbart.

Dies bedeutet, dass die Wiederaufnahme der Streiks für Anfang Oktober mit veränderten Streikformen vorbereitet werden muss!