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Zweite Verhandlungsrunde für den Öffentlichen Dienst der Länder

Zweite Verhandlungsrunde für den Öffentlichen Dienst der Länder

. . TDL 2015 - Wellenbrecher

Tarifrunde ÖD der Länder 2015

 

Die Verhandlungen für die mehr als 800.000 Tarifangestellten im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) gehen am Donnerstag und Freitag (26./27. Februar 2015) in die zweite Runde. Zum Verhandlungsauftakt am 16. Februar gab es kein Arbeitgeber-Angebot. Stattdessen macht die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) für einen Abschluss zur Bedingung, dass es Abstriche für die Beschäftigten bei der betrieblichen Altersversorgung geben müsse. „Wir lehnen jeglichen Eingriff in die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung ab“, sagte dagegen der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske.

ver.di fordert für die Beschäftigten eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zusätzlich fordert ver.di die verbindliche Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung im erlernten Beruf sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und eine Erhöhung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende von 27 auf 30 Tage. Darüber hinaus sollen sachgrundlose Befristungen tarifvertraglich ausgeschlossen werden. Das Tarifergebnis muss nach Auffassung von ver.di zeit- und inhaltsgleich auf die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie rund 700.000 Versorgungsempfänger (Pensionäre) übertragen werden.

ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit der GdP, der GEW und dem dbb beamtenbund und tarifunion.